Die IHK Lüneburg-Wolfsburg hat ihren Sitz in Lüneburg. Sie unterhält unselbständige Geschäftsstellen in Celle und Wolfsburg. Die Vollversammlung ist das höchste Gremium einer IHK. Ihre Mitglieder bestimmen die Positionen der IHK gegenüber Politik und Verwaltung. Laut Wahlordnung stellt der Wahlausschuss das Wahlergebnis fest und macht die Namen der gewählten Bewerber bekannt. [8] Die IHK-Zukunftsinitiative „hierjetztmorgen“ befasst sich mit den Herausforderungen des demografischen Wandels und der Fachkräftesicherung. Die Projektarbeit begann Ende Februar 2014. Gemeinsam wollen Unternehmer, Experten aus Kommunalpolitik, Verbänden, Arbeitsagenturen, Hochschulen und anderen Initiativen konkrete Projekte zur Fachkräftesicherung auf die Beine stellen. [15] Das Geschäftsjahr 2013 schloss die IHK mit einem positiven Jahresergebnis in Höhe von 2,4 Millionen Euro ab. Der Bilanzgewinn betrug 50.228 Euro. Die IHK führt dies auf Einsparungen die gute Ertragslage bei Beiträgen zurück. Erstmals in ihrer Geschichte erstattete die IHK Lüneburg-Wolfsburg ihren Mitgliedern mit dem Jahresabschluss 2012 zwölf Prozent der Beiträge zurück. Die Rückerstattung erfolgte mit der Verrechnung des Beitrags 2013.[10] Für das Jahr 2013 senkte die IHK die Beiträge erneut um zehn Prozent.

Die Verrechnung erfolgte mit dem Jahresbeitrag 2014. Die komplette Gegenfinanzierung der Pensionszusagen mit Finanzmitteln gelang erst mit dem Jahresabschluss 2012. Mit dem 1. Januar 2014 hat eine 100-%-Tochtergesellschaft der IHK „Pensionstreuhand der IHK Lüneburg-Wolfsburg GmbH“ ihre Tätigkeit aufgenommen. Sie verwaltet treuhänderisch die Pensionslasten der IHK und die diesen gegenüber stehenden Finanzmittel. Die IHK kann durch diese Konstruktion ab 2014 vom Saldierungsgebot des § 246 Abs. 2 HGB Gebrauch machen und ihre Bilanzsumme fast halbieren. Beim DIHK lassen sich die Anzahl der Anspruchsberechtigten, die Höhe der Rückstellungen und der Ort der Pensionsverpflichtungen nachschlagen[14]. Mit 43,7 Millionen Euro Bilanzsumme gehört die IHK Lüneburg-Wolfsburg zu den mittelgroßen IHKs. Die wichtigsten Aktiva der IHK Lüneburg-Wolfsburg sind laut Bilanz 2013 die Sachanlagen von 4,41 Millionen Euro, die Wertpapiere mit 23,0 Millionen Euro (zzgl. 8,5 Mio.

Euro, die aufgrund des Stichtagsbezugs per 31. Dezember 2013 im Umlaufvermögen dargestellt werden müssen) und sonstige Ausleihungen von 4,7 Millionen Euro. Die wichtigsten Passiva sind das Eigenkapital von 16,6 Millionen Euro und Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von 21,5 Millionen Euro. [9] Die Vollversammlung 2013 bis 2018 besteht aus 100 direkt gewählten Unternehmerinnen und Unternehmern der Landkreise Celle, Gifhorn, Harburg, Heidekreis, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Uelzen und Wolfsburg.