Architekten sind verpflichtet, sich bei der Länderkammer des Bundeslandes anzumelden, wo sie angesiedelt sind. Die Regelungen sind je nach Bundesland unterschiedlich. Jedes der 16 Bundesländer in Deutschland hat seine eigene Bauordnung oder Bauordnung. Diese Bauvorschriften legen die Anforderungen an Baugrundstücke, Bauarbeiten, Bauvorschriften etc. fest, d.h. sie konzentrieren sich mehr auf die einzelnen Bauvorhaben. Es gibt eine Musterbauordnung, die einen Harmonisierungsrahmen für die Regionalcodes schaffen soll, aber die regionalen Unterschiede nicht beseitigt hat. Die Modellbauordnung (2002) finden Sie hier. Es enthält umfangreiche Übersichtstabellen, um die Gebührentabellen für Dienstleistungen in einer Vielzahl von Projekten (Gebäude, Stadtplanung, Landschaftsplanung, Verkehrsinfrastruktur, technische Anlagen, Erdarbeiten, Vermessung usw.) in Bezug auf die Gesamtkosten des Projekts zu definieren. Diese Gesamtgebühren sind in Prozentsätze für die verschiedenen Arbeitsstufen (“Leistungsphasen”) unterteilt. Heute sind mehr als 134.000 Architekten in Deutschland als Freiberufler, Angestellte, Beamte oder im Baugewerbe tätig (d.h. sie betreiben z.B.

ein Bauunternehmen in eigener Verantwortung). Der Architekt führt Beratung, Planung, Gestaltung von Dienstleistungen im Auftrag des Auftraggebers durch und überwacht und kontrolliert die Ausführung der Pläne treuhänderisch. Mit ihrer Eintragung in die offizielle Architektenliste verpflichten sie sich, die strengen Grundsätze des Handels einzuhalten. Die offizielle Architektenliste wird von den 16 Architektenverbänden in den Bundesländern geführt, die als gesetzliche Berufsverbände vom Land mit der Pflege dieser Liste beauftragt wurden. In Deutschland gibt es ein nationales Gebührenordnungsgesetz für Architekten und Ingenieure (Hororarordnung für Architekten und Ingenieure/HOAI), das allgemeine Bestimmungen und Definitionen für architektur- und ingenieurtechnische Dienstleistungen, einschließlich verbindlicher Mindest- und Höchsttarife, enthält. Die Architektenkammern der Länder registrieren folgende Architekturberufe: Architekt, Innenarchitekt, Landschaftsarchitekt und Stadtplaner. Die Weiterbildungspflicht ist in den Architektengesetzen verankert. Für Architekten gibt es in Deutschland kein spezielles Vertragsrecht. In Deutschland sind die Titel Architekt, Innenarchitekt, Landschaftsarchitekt und Stadtplaner gesetzlich geschützt. Die Anmeldung ist über die Kammer eines Bundeslandes, in dem der Architekt niedergelassen ist, obligatorisch.

Der Titelschutz spielt eine wichtige Rolle im Verbraucherschutz, da er Teil der Qualitätskontrolle der Dienste ist. Architekten und Stadtplaner erbringen Dienstleistungen in der Beratung, Planung und Konstruktion sowie bei der Überwachung von Aufgaben. Weitere Informationen im Internet finden Sie unter www.nax.bak.de/eng/ Weitere Informationen oder ändern/verhindern Sie die Verwendung von Cookies, siehe unsere Cookie-Richtlinie und Datenschutzrichtlinie. Sie können den Volltext dieses Artikels direkt bei den Autoren auf ResearchGate anfordern. Architekten können einer oder mehreren Disziplinen angehören (Spezialisierungen): Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein besseres Erlebnis zu bieten, Inhalte zu personalisieren, Werbung zu gestalten, Social-Media-Funktionen bereitzustellen und die Nutzung unserer Dienste besser zu verstehen.